Die Vorsorge

Vieles im Leben wird sorgfältig geplant: die Urlaubsreise, der Kauf des neuen Autos….. Es ist daher nur natürlich, auch für den letzten Weg Vorsorge zu tragen.

Im Rahmen eines Bestattungsvorsorgevertrages treffen Sie alle Entscheidungen, die Ihre Bestattung betreffen selbst. Sie haben die Gewissheit, dass die Bestattung genauso durchgeführt wird, wie Sie es wünschen. Ihr Wunsch hat Vorrang vor den gesetzlich geregelten Totenfürsorgepflichten und –rechten der nächsten Angehörigen. Sie entlasten damit Ihre Angehörigen, schwierige Entscheidungen in einer Ausnahmesituation zu treffen. Sie stellen sicher, dass die Trauerfeier nach Ihren persönlichen Vorstellungen und Wünschen abläuft und erhalten den Abschied, den Sie sich wünschen.

In einem vertraulichen Beratungsgespräch planen wir mit Ihnen gemeinsam, unter Berücksichtigung Ihrer Bedürfnisse, die Trauerfeier und erstellen einen Kostenvoranschlag.

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Man spricht nicht gerne darüber…

„Wir wissen nicht, wie unsere Mutter bestattet werden möchte. Immer, wenn wir dieses Thema angesprochen haben, ist Mutter uns ausgewichen. Sie wollte einfach nicht darüber sprechen!“

Wie oft habe ich von Angehörigen solche und oder ähnliche Äußerungen während meiner beruflichen Tätigkeit als Bestatter gehört. Ratlosigkeit vermischt sich mit der Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen. Die Hinterbliebenen entscheiden dann letztendlich die Bestattungsart und den -ort, sowie die Ausgestaltung der Trauerfeier. Wohl ist ihnen nicht immer dabei. Oft plagt sie das Bewusstsein, nicht alles im Sinne der/des Verstorbenen entschieden zu haben.

Der Tod ist in unserer Hightech-Gesellschaft zu einem Tabu-Thema geworden. Er ist eines der letzten Geheimnisse der Menschheit. Die einzige Gewissheit, die wir im Leben haben, ist die, dass wir sterben müssen. Wir wissen aber nicht, was nach dem Tod mit uns geschieht. Diese Tatsache macht vielen Menschen Angst. Daher verdrängen sie alles, was mit dem eigenen Tod zu tun hat. So wie im vorangegangenen Beispiel die verstorbene Mutter.

Gerade Menschen im fortgeschrittenen Alter wird die Endlichkeit des Lebens von Tag zu Tag immer bewusster. Von langjährigen Freunden, dem Ehepartner, von Verwandten muss Abschied genommen werden, die Kräfte schwinden, die Gesundheit ist oft stark angegriffen. Der Tod stellt sich von alleine ein. Wir wissen nicht wann und wie wir sterben, nur dass wir sterben ist Fakt.

Es gibt aber auch Menschen, die sich ganz bewusst entscheiden, für diese Situation vorzusorgen. Sie möchten alle Entscheidungen hinsichtlich ihrer Bestattung selbst treffen und somit Verantwortung für Ihr Lebensende übernehmen. Diese Menschen möchten ihre Hinterbliebenen entlasten sich im Trauerfall um die Einzelheiten der Bestattung kümmern zu müssen.

Eine Dame, die bei mir ihre Bestattung im Rahmen eines Bestattungsvorsorgevertrages bis in kleinste Detail geregelt hat, sagte mir: „Herr Fritzen, sicher wundern Sie sich, dass ich alles so sehr genau festgelegt habe, aber ich denke da nur an meine Kinder, die ich über alles liebe. Ich erinnere mich, wie es war, als mein Mann plötzlich und für uns alle unerwartet verstarb. Die Familie befand sich in einem Schock zustand und wir mussten in dieser Ausnahmesituation über die Trauerfeier und die Beerdigung entscheiden. Das war ein einschneidendes Erlebnis für mich. Ich möchte meinen Kindern nach meinem Ableben einfach ersparen, in dieser Zeit der Gefühle solche Entscheidungen zu treffen. Meine Kinder sind über alles informiert und haben mich bestärkt, zu Ihnen zu gehen.“ Ein älteres Ehepaar berichtete bei unserem Beratungsgespräch: „Wir sind immer viel in der Weltgeschichte umhergereist und haben alle diese Reisen besonders präzise geplant. Das hat sich immer bewährt. Warum sollten wir nicht auch „unsere letzte Reise genau so sorgfältig planen?“

Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Natürlich gibt es noch andere Aspekte, die dafür sprechen, dass man seine Wünsche bezüglich seiner Bestattung fixiert.

Die Totenfürsorgepflichten und -rechte sind gesetzlich geregelt. Hat die/der Verstorbene keine Vorsorgeverfügung bezüglich ihrer/seiner Bestattung getroffen, so entscheiden die nächsten Angehörigen über die Bestattung. Ich habe in meiner beruflichen Praxis die Erfahrung gemacht, dass in vielen Fällen die Vorstellungen eines würdigen Abschieds innerhalb der Familie weit auseinander gehen. Oft spielt dabei auch das Finanzielle eine Rolle.

Vielleicht haben Sie Ihre Willensentscheidung hinsichtlich Ihrer Bestattung in Ihrem Testament festgelegt? Hierzu ist anzumerken, dass in den meisten Fällen das Testament erst nach der Beisetzung eröffnet wird und so Ihr Wille u.U. nicht erfüllt werden kann.

Um sicherzustellen, dass Ihre Bestattung genauso durchgeführt wie Sie es wünschen, sollten Sie sich informieren und den Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrages in Erwägung ziehen. Sprechen Sie darüber… und lassen Sie sich von einem Bestatter Ihres Vertrauens unverbindlich, ganz persönlich und individuell beraten.

Ihr Michael Fritzen